2018: Passau – Ulm (Donauradweg)

Nach wie vor sagen Bilder/Fotos weit mehr als 1000 Wörter zu sagen vermögen und – darüberhinaus – sind Bilder (unabhängig von ihrer Qualität) wenigstens so unterhaltsam wie die Wörter. Das ist der Grundsatz. Allerdings geht es nicht ohne ein paar Wörter – als Beschreibungen, Hinweise und Einleitungen.

Der 1. Tag (Anreise nach Passau)

Etwa 12 Wochen vor Abreise habe ich nach langem Hin & Her den FLIX-Bus von Bregenz BHF nach München HBF gebucht und zwar für 4 Personen und 4 Fahrräder am Samstag, 16. Juni 2018, Abfahrt 10 Uhr vormittags. Das hat schließlich sowas von geklappt, dass wir nur gestaunt haben. Die Freundlichkeit der Dame, die den Bus steuerte, war ebenso wohltuend wie ihre kompetente Sachlichkeit und ihr Fahrstil. Also so was, gerne wieder …

In München hatten wir ca. eine Stunde Zeit bis zur Abfahrt des Regionalexpresszuges nach Passau. Die Gemütlichkeit des Münchner Hauptbahnhofs ist eher überschaubar. Natürlich gab es leichten Streß beim Einsteigen, denn wir hatten das falsche Abfahrtsgleis im Auge und kamen erst zum Zug als die Standplätze für Koffer, Kinderwägen, Fahrräder und sonstige Großtransporte sicher besetzt waren. Ein Mann hatte sich einen riesigen Fernseher gekauft und transportierte ihn nun nach Hause, belegte auf diese Weise mindestens ein Drittel des Stellplatzes und zwei Klappsitze für sich selber. Ein anderer älterer Herr reiste mit einem riesigen Koffer, der mindestens 1,5 Fahrradstellplatz verbrauchte und wollte natürlich seinem Koffer nahe sein – in Griffweite, man weiß ja nie. Und jetzt stürzen wir uns ins Getümmel, viele Menschen, vier Rücksäcke, vier Fahrräder … aber: Wo ein Wille, da ein Weg zum Stell- und Sitzplatz, sodass wir sitzend und mit jedem Fahrkilometer weniger schwitzend, bis nach Passau gekommen sind.

Geschafft!

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"Kein Wässerchen trüben..." so schauen die Beteiligten am Abend des ersten Reisetages in die Kamera, mit dem Dom und der Donau im Rücken. Der Fotograf wird später ins Bild gesetzt :-))